Rückblick – 15. bis 31. März
Aufgelistet: Die Beiträge der zweiten Märzhälfte und die zehn beliebtesten Kulturteil-Artikel des ganzen Monats. Mehr »
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Die ganze Stadt ist davon befallen. Von der Kornschütte mitten in der Altstadt, über Bars, Museen und Läden in den unterschiedlichsten Quartieren bis weit hinaus in die peripheren südpolaren Zonen. Das Virus FUMETTO ist vielgestaltig und besteht aus einer hyperaktiven Mischung von Bild und Text. Infizierte pilgern stundenlang vom einen Quartier ins andere und kriegen glühende Wangen, wenn sie dem Virus in die Augen schauen.
Frisch aus der Wirtszelle schreibt Andrea Portmann (Bilder: Andrea Portmann & Henriette Vogtherr) Mehr »
Und wieder einmal war Island zu Gast im Kulturwerk 118 in Sursee. Àlfaheimar (zu deutsch: Elfenwelten) und Boa im Exil präsentierten gestern den isländischen Edelbarden Pétur Ben.
Von Stefan Zihlmann Mehr »
Andreas Hermann inszenierte am Luzerner Theater «HAMLET. DER TAG DER MORDE», das im Nachlass des 1989 an AIDS verstorbenen Franzosen Bernard-Marie Koltès gefunden wurde. Die Welt-Urauffürung fand 2006 im Elsass statt, die Schweizerische gestern in Luzern. Und es wird einem völlig verständlich, weshalb dieses Stück so lange nicht aufgeführt wurde.
Von Pablo Haller Mehr »

Lesungen sind ja nun wirklich nicht so mein Ding, um einiges vorweg zu nehmen. Doch gestern begab ich mich mit etwa 27 anderen Leuten in die Zwischenbühne nach Horw (mit einem weichen B). Oliver Maria Schmitt las einem auserwählten Publikum sein neustes Werk vor, das er treffend «Der Beste Roman Aller Zeiten» nennt. Schmitt, einer der Titanic-Boygroup, ein gelernter Rhetoriker und schliesslich auch eine kleine Stil-Ikone.
Foto: Britta Frenz; Text: Nina Laky
Über Performances zu schreiben ist etwa so, wie mit einem Löwen zu philosophieren. Bei Performances ist man immer versucht, Sinn beizulegen, Sinn im Sinne von «diese oder jene Handlung bedeutet das und das». Performances sind flüchtig, prozesshaft, einmalig, schöpfen aus der Präsenz des Augenblicks und verweisen lediglich auf das, was vorhanden ist: die Körper der PerformerInnen und gelegentlich einige Utensilien. Performances lösen Unsicherheiten aus: Hat man das verstanden, was da gezeigt wird? Wann beginnt die Performance, wann endet sie? Muss man es überhaupt verstehen? Wie schreibt man über Performances, versprachlicht man das Gesehene? Beschreibt man minutiös oder interpretiert man frei? Übrigens: beim Schreiben über Tanzproduktionen (vgl. Urs Hangarters Text Tarkowskij Tanzen) stellen sich oftmals diesselben Fragen…
Ich habe mir einen Ruck gegeben und versucht, einige meiner Gedanken während dem Besuch der Migma-Performance-Tage (was das genau heisst, weiss ich nicht) in der Produzentengalerie und im Verkehrshaus Luzern niederzuschreiben. Bilder der Lichtsignal-Auktion am Donnerstag von Veronika Spierenburg
Von Andrea Portmann Mehr »
…gerät alles aus den Fugen. So auch bei «Das perfekte Verbrechen» – einer Produktion der freien Theatergruppe Schauplatz International mit dem Luzerner Theater. Mitten in den Recherche-Vorbereitungen für das Stück, das den Diamantenhandel in Luzern und die Problematik von Blutdiamanten thematisieren sollte, ist tatsächlich ein Wunder passiert – im UG. Am Freitag wurde besagtes Wunder von Schauspielern des Luzerner Theaters und von Schauplatz International nochmals nachgestellt (was heisst ‘nochmals’: gleich mehrere Male). Mit dabei an der ausgesprochen komplexen, fordernden und wundersamen Aufführung war Andrea Portmann. Mehr »
Bereits zum dritten Mal ging gestern in der Luzerner Loge der Text-Tiegel über die Bühne. Vier eingeladene Autoren (zusätzlich können sich zwei an der Abendkasse melden) schreiben in einer Dreiviertelstunde zu einem vom Publikum ausgewählten Thema einen Text und tragen ihn anschliessend vor. Dieses Mal dabei waren: Christoph Simon, Dari Hunziker, Tom Combo, Simon Fröhling-Kummer (wobei man bemerken darf, dass Kummer angeheiratet ist), der Master of Ceremony Tony Cardonna und Pablo Haller (im Publikum). Mehr »
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