Vorfreude aufs B-Sides: Songs und Schalkmetal (2×2 Tickets zu gewinnen)

Die vierte Ausgabe des Musikfestivals B-Sides am 12. und 13. Juni auf dem Krienser Sonnenberg verspricht ein musikalisches Kontrastprogramm jenseits von Kommerz und Kompromiss.

Von Urs Emmenegger (aus «das Kulturmagazin» 6/09)

An Idealismus hat es den B-Sides-Veranstaltern noch nie gemangelt: Kurzerhand wurde das Jahr 2009 zum Jahr der B-Seite ausgerufen. Jener fast ausgestorbenen Plattform also, auf der sich Künstler früher austoben und etwas riskieren konnten. Risiko, Offenheit und Mut zum Experiment sind denn auch das verbindende Element der rund zwanzig Bands im Festivalprogramm. Strenge Stilpuristen werden mit dem B-Sides-Programm allerdings Mühe bekunden. Die musikalische Palette reicht von Country bis Hardcore, von Folk über Hiphop und zurück zu Jazz oder Post-Rock. Ein Gemischtwarenladen also, allerdings befinden wir uns nicht beim Discounter, sondern beim Spezialisten mit Liebe fürs Detail. Nebst der Programmation zeigt sich das auch in der charmanten Gestaltung des Festivalgeländes und dem kulinarischen Angebot fernab von Fast- und Convenience-Food.

Eröffnet wird das Festival von der Luzerner Hardcore-Band Seed of Pain, die bereits zwei Jahre nach ihrer Gründung internationales Renommee geniesst. Dank technischer Raffinesse und Einflüssen aus Post-Punk, New Wave oder progressivem Metal, hebt sich diese Band deutlich vom üblichen Hardcore-Einerlei ab. Weit verträumter wirkt die Musik von Ef (Bild rechts). Die Schweden spielen Post-Rock, der sich auf leisen Sohlen zu fulminanten Ausbrüchen steigert. Von Beobachtern bereits als bestens eingespielte Live-Band beschrieben, passt ihr Auftritt kurz vor dem Eindunkeln auch atmosphärisch gut auf die grosse Bühne. Besonders hervorzuheben an diesem Abend ist auch die Genfer Combo Mama Rosin. Ihr wilder Mix aus Calypso, Blues, Psychedelic, afrikanischen und karibischen Roots dürfte die Stimmung auf dem Sonnenberg zum ersten Mal auf den Siedepunkt bringen.

Benni Hemm Hemm heisst das erste Highlight am zweiten Festivaltag. Der isländische Songwriter tritt mit einer kleinen Bigband und grossen Songs auf die Bühne. Balkan-Folk vereint sich mit Country- und Northern-Soul-Spirit zu einer Glücksspritze fürs Gemüt. Wer danach Lust auf Zerstreuung verspürt liegt bei Bul Bul aus Österreich (Bild rechts) goldrichtig. Ihre Musik wurde schon als «faszinierend verhaltensgestörter Schalkmetal» beschrieben. Geschmacklich wohl mit dem Melvins verbunden, wirkt der Ösi-Dreier noch etwas verschrobener: ein Spagat zwischen Experiment, Trashrock, Elektronik und der maximalen Dröhnung. Dazwischen und davor lautet die Devise: Entdecken, austoben und danach ganz ruhig den Berg runterspazieren.

Wir verlosen 2×2 Tagestickets fürs B-Sides – so geht’s: Unter vollständigem Namen einen Kommentar unter diesen Artikel schreiben und eine Band nennen, die am diesjährigen B-Sides spielt, aber hier NICHT genannt ist. Die schnellsten Zwei gewinnen. (Tickets sind weg)

B-Sides-Festival: FR/SA 12./13. Juni, Sonnenberg Kriens, www.b-sides.ch

Kategorie: Musik | Tags: , 7 Kommentare »

 

7 Kommentare zu “Vorfreude aufs B-Sides: Songs und Schalkmetal (2×2 Tickets zu gewinnen)”

  1. martina jung

    hallo

    die band flimmer wurde nicht genannt.

    lg martina

  2. Corina

    Ich freue mich ganz besonders auf den Auftritt von Flimmer!!!

  3. jonas

    Zwei verschiedene Bands müssen es schon sein – Flimmer zählt also nicht mehr. Und ganzer Name, bitte. Jetzt nehmen’s wir für einmal genau :) Also, 1×2 Tickets sind noch offen…

  4. michael hunziker

    SchnellerTollerMeier

  5. Roth Simon

    Hello

    Minor Majority

    Grüsse!

  6. Roth Simon

    He! Das ist ja gar kein vollständiger Kommentar! Oder?

    Minor Majority haben bereits mal im Treibhaus, in der Boa und in der Schüür gespielt.

    So, das ist ein Kommentar!

    Andreas und Simon (wir wollen die Tickets!!!!)

  7. jonas

    Danke, das ist schnell gegangen.
    Die Gewinner (je zwei Tagestickets) heissen:
    - Martina Jung
    - Michael Hunziker

    Näheres per E-Mail.

    (Sorry Simon, aber die Länge des Kommentars spielt keine Rolle, ebenso wo die Bands sonst schon spielte – einen Tick zu spät)


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