Was macht die Zeit mit den Alben? [#2]
Eine Kolumne von Dr. Knobel
2. «Moon Safari» von Air – 1998
Fazit: Die ersten zwei Drittel dieser Platte sind grandios. Je mehr Air hier jammen, desto besser sind sie. Ob der Ausflug in die Prärie zu Ennio Morricone nötig war, bleibt fraglich. Lustig ist, dass ich die Sängerin damals recht deplaziert fand, heute aber sehr lieb habe. Jetzt würde ich eher an den Gesangseinwürfen des Nasenmannes zweifeln. Der Nasenmann ist allerdings gleichzeitig Markenzeichen von Air und den Neunzigern geworden. Aber Jetzt mal der Reihe nach!
